Drehen - Töpfern…


Wie geht das denn - sieht immer so leicht aus: Wer noch nie auf der Töpferscheibe gedreht hat, muss erst mal das
Zentrieren lernen. Was ist das denn, Zentrieren? Hierbei müssen wir den Ton zum ruhigen Laufen bringen, erst dann können wir ihn formen wie wir möchten. Auch die Wandung Formen will geübt werden. Viele verwenden im Zusammenhang mit der Wandung und dem Gestalten des Topfes den Begriff "ziehen" Ich persönlich verzichte auf dieses Wort komplet in meinem Unterricht - er irritiert denn wir dürfen nicht ziehen wir arbeiten mit Hilfe der Rotationskraft und Druck Das alles erkläre ich im Unterricht genauer ;-) und läßt sich durch die Praxis auch gut verstehen! Da es sich um einen kompexen Lernprozess handelt gebe ich als kleinste Einheit einen zwei Tageskurs mit zusätzlichem Abdrehtermin. So ist auch am Sonntag nochmal Zeit das Drehen zu üben und zu vertiefen.

Abdrehen...

was ist das?
Das Abdrehen ist ein Prozess der dem Drechseln sehr ähnlich ist. Nur wir drehen beim Töpfern auf der Scheibe ab und haben eine andere Drehrichtung. Und wofür ist das Abdrehen? Es dient dem genauen fromen des Bodens. Dort wo wir während des Drehens nicht dran kommen arbeiten wir am nächsten Tag mit den Abdreheisen. Hierbei sind die Töpfe im sogenannten Lederharten Zustand, also noch nicht ganz trocken, dies ist ganz wichtig.

Engoben Malerei und Glsieren...

was ist das?
was ist Engobe und wann wird sie aufgetragen? Engobe wird im gegensatz zur Glasur auf den lederharten Ton, also nach dem Abdrehen aufgetragen - mit Engoben kann man sehr gut malen, ritzen ect. die Farben verlaufen nie. Eine Engobe wird in der Regel nach dem ersten Brannt noch mit Glasur überzogen und noch mal hoch gebrannt.
Glasur wird nach dem ersten Brannt aufgetragen - kann verlaufen und vermischt sich auch mit einer anderen Glasur. Es gibt dadurch mit Glasuren mehr Überraschungen - mal sehr schön mal ärgerlich.
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